Ohne Chemo geht es auch
Ohne Chemo geht es auch

Spurenelemente

 

Spurenelemente sind, wie auch die restlichen Mineralien, essentiell. Das heißt, sie werden durch Nahrung und Wasser zugeführt. Sind zu wenige Spurenelemente in der Nahrung enthalten kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Zu hohe Dosen können zu Vergiftungen führen. Spurenelemente sind chemische Elemente, deren Anteil an der gesamten Körpermasse kleiner als 0,01 % ist.

Medizinisch relevant sind: Eisen (Fe), Jod (J), Kupfer (Cu), Mangan (Mn), Selen (Se), Zink (Zn), Kobalt (Co). Dies Spurenelemente sind ausreichend untersucht. Es gibt jedoch noch mehr davon, von denen hier auch kurz die Rede sein soll.

Ich bin noch auf der Suche nach Literatur, wie sich die Elemente untereinander verhalten, heißt, was geschieht, wenn ein Element zu niedrig oder zu hoch ist mit den Anderen. Wie ist die Zusammenarbeit gewisser Elemente im Körper usw.

Mangan (Mn) ist ein essentielles Spurenelement (1mg/tgl. Bedarf): Das Enzym, Mangan-Superoxiddismutase, ist ein wichtiges Antioxidans und bildet einen Schutz gegenüber freien Radikalen. Sehr viele Enzyme funktionieren nur durch Mangan richtig. Zu wenig Mangan führt u.a. zu Immunschwäche. Es ist enthalten in Weizenkeimen, schwarzem Tee, Haferflocken, Heidelbeeren, Haselnüssen, Leinsamen, Sojabohnen, Roggenvollkornbrot etc.

 

Selen (Se): Ist der Spiegel zu niedrig reduziert sich die Antikörper– und auch Lymphozytenbildung; Selen wird genutzt bei der Krebsprävention  und –therapie.  Magen- und Darmerkrankungen vermindern die Selenaufnahme. Se muss dem Körper durch die Nahrung zugeführt werden. Doch leider sind die Böden in Deutschland Selenarm. Es besteht bei vielen eine Unterversorgung. Der Körper braucht am Tag etwa ein Mikrogramm pro Kilo Körpergewicht. http://www.zentrum-der-gesundheit.de/selenmangel-ia.html

 

Zink  (Zn)– soll unter anderem Brustzysten abbauen und auch vor Lungenkrebs schützen. Es hat Einfluss auf das Immunsystem, Zelldifferenzierung und-wachstum. Nimmt man zu hohe Zinkdosen zu sich, kann das die Kupferresorption im Körper behindern und es kann ein Kupfermangel entstehen, was wiederum die Blutbildung beeinflusst. Es kann eine Anämie entstehen. Empfohlen wird, bei Bedarf etwa 20-30mg/Tag als NEM zu sich zu nehmen. Zink ist in Spuren in allen Nahrungsmitteln enthalten, besonders hoch aber in Austern und Weizenkeimen. Vegetarier sollen eher an Zinkmangel leiden, da in Pflanzen weniger Zink enthalten ist. http://www.naturmedinfo.de/html/zink.html

 

Bor:  ist an der Bildung von Hormonen wie Testosteron und Östrogen, aber auch des Vitamin D beteiligt. Bisher wurde es vernachlässigt, doch ein Bormangel hat Auswirkungen auf den Stoffwechsel. Besonders bei Arthritis soll ein Bormangel vorliegen. Es kräftigt die Knochen, schützt auch die Prostata, stärkt das Immunsystem und ist auch für das Größenwachstum mitverantwortlich.

Bor ist hauptsächlich in pflanzlicher Kost enthalten, aber auch in Milchprodukten und Nüssen. Umweltgifte wie Holzschutzmittel oder Chlor im wasser, binden das Bor, sodass ein Mangel entstehen kann. 20 mg Bor sollten täglich aufgenommen werden. http://vitamine-ratgeber.com/spurenelemente/bor/

 

Chrom (Cr): erfüllt eine Reihe lebenswichtiger Aufgaben. Es ist an der Synthese von Fett, Cholesterin und Eiweiß beteiligt, hält den Blutzuckerspiegel stabil, verstärkt Insulinwirkung, erhöht die Glukosetoleranz und erhöht die Glukoseaufnahme. Erwachsene haben einen Bedarf um die 100 Mikrogramm. Diabetiker gewiss mehr. Es ist in Brau - Bierhefe enthalten - also Hefeweizen trinken ;-). Auch Hühnerfleisch, Austern, Innereien und Vollkorngetreide beinhalten das Spurenelement. Einige Stoffe wie u.a. Zink und Eisen können die Chromaufnahme behindern. Deswegen sollte man Supplimente versetzt einnehmen (ca. 3 Std.) Ein Zuviel an Chrom kann Krebs hervorrufen....  http://vitamine-ratgeber.com/spurenelemente/chrom/

 

Fluor : ist stark giftig und kommt in der Natur hauptsächlich in Fluoridverbindungen vor. Es sorgt für gute Zähne und Knochen und beugt Karies vor. Doch das Fluorid, das in Zahnpasten zugesetzt wird, ist hochgiftig und es schadet. Auch Trinkwasser wird mittlerweile Fluorid zugesetzt. Wir sind sozusagen überversorgt. Fluorid kann Krebs hervorrufen. Es kann über die Nahrung genug aufgenommen werden, da es in Fisch, Milchprodukten, Eiern etc. enthalten ist. Hohe Fluoridgaben während der Schwangerschaft können Missbildungen wie Hasenscgharte, Gaumenspalte und Kropf begünstigen. http://vitamine-ratgeber.com/spurenelemente/fluor/

 

Jod : ist ein wichtiger Bestandteil von Hormonen und sorgt für Zellwachstum und -teilung, Organwachstum und -entwicklung, Wärmeproduktion und die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur. Der Bedarf liegt bei 40-200 Mikrogramm, je nach Alter.  Jod wird in unnatürlicher Form dem Tierfutter zugesetzt, ebenso im Jodsalz in vielen Fertigprodukten verwendet. Wir sind also meist überversorgt. Die Hashimoto-Erkrankungen sind seit der Zwangsjodierung gestiegen. Natürliches Jod ist enthalten in Meerfisch, Algen (Kelb), Muscheln, Garnelen. Aber auch in Eiern, Innereien, Milch etc. http://vitamine-ratgeber.com/spurenelemente/jod/

 

Kupfer: ist in Knochen, Muskeln und der Leber enthalten. Es ist überwiegend an Proteine gebunden und Bestandteil von Enzymen. Es unterstützt das Knochenwachstum, die Bindegewebsbildung, das zentrale Nervensystem, die Sauerstoffversorgung des Körpers, die Stressbewältigung, die Resorption von Eisen aus dem Darm, die Verwertung von Vitamin C, die Bildung von Hämoglobin und Antikörpern. Wichtig: es schützt vor freien Radikalen und beeinflusst die Pigmentierung von Haut und Haaren. Der Bedarf beim Erwachsenen liegt um die 1,5 mg pro Tag. Enthalten ist es in Innereien, grünem Blattgemüse, Austern, Pilzen, Hülsenfrüchten, Hagebutten, Petersilie, Walnüsse, Vollkornprodukte, Schokolade etc. Kupfer kann nur aufgenommen und verwertet werden, wenn genügend Vitamin C vorliegt.  Aber ein Zuviel behindert die Aufnahme. Auch Zink kann die Weiterleitung des Ku hemmen und einen Mangel begünstigen... http://vitamine-ratgeber.com/spurenelemente/kupfer/

 

Silicium braucht man für das Bindegewebe. die Elastizität der Blutgefäße, das Wachstum von Haar und Nägeln, gesunde Zähne und Knochen und für eine elastische und straffe Haut. Enthalten ist es in roten Rüben, Bananen, Hafer, Hirse, Gerste, Petersilie, Knollengemüse.

 

Molybdän ist der Enzym-Aktivator, schützt aber auch vor Karies und ist wichtig für den Eisen - und Energiestoffwechsel. Enthalten ist es in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Milch und Käse (roh), Naturreis, Paprika und Eigelb.

 

Phosphor bringt Energie. Es ist wichtig für einen ausgewogenen Säure-Basen-HAushalt, die Gehirnfunktion, Nerventätigkeit, die Blutgerinnung und die Übertragung der Erbinfos im Zellkern. Enthalten wiederum in Weizenkeimen, Käse, Eigelb, Nüssen, Lachs, Leber und Hülsenfrüchten.

 

Chlorid ist wichtig für den Transport von Nährstoffen in die Zellen, die regulierung des Wasserhaushaltes und die produktion von Magensäure. Enthalten ist es in Kochsalz (NaCl), Eigelb, BananenKiwi, Datteln, Kokosnüssen und Fisch.

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© Ramona Uhlisch