Ohne Chemo geht es auch
Ohne Chemo geht es auch

Und nun Chemo und Co

 

In der Klinik und konventionell behandet, hätte ich mich wohl aufgegeben und gesagt: Macht ihr das mal! Alle Verantwortung liegt von nun an in den Händen der Ärzte und Schwestern. Man vertraut, man hofft, dass die Chemie, die Strahlen und die OP etc. eine Heilung bringen. Die Mittel werden es schon richten! Man unterschreibt die "Verzichtserklärung"und die Ärzte können loslegen. Ob es was bringt oder nicht. Wirkt ein Mittel nicht, nimmt man ein anderes. Es wird ausprobiert und gehofft, dass der Patient all diese Torturen übersteht, der Tumor eher "stirbt" ist als der Patient. Das ist ein gravierender Unterschied zu den Alternativen Therapien.
Wichtig zu wissen ist auch, dass bei jeder Chemotherapie, vorher, während oder danach Na-bic gegeben wird. Na-bic = Niatrumbicarbonat (Natron). geschähe das nicht, würden die Patienten wie die Fliegen wegsterben. Es würde die Nieren schützen, sagt man, was es wohl auch tut. Aber andererseits bringt es den Säure-Basen Haushalt des Körpers wieder auf Trab. :-) Das ist sehr wichtig. Denn nur in saurem Gewebe fühlen sich Krebszellen wohl.
Ich las dies in einem Buch über Natriumbicarbonat und Krebsheilung. Ich fragte einen Pfleger einer Klinik und der nickte es ab. Außerdem wird Na-bic auch noch bei der Wiederbelebung angewandt.

 

Primum non nocere - zuerst einmal nicht schaden! Dieser Grundsatz sollte eigentlich bei jedem Arzt im Vordergrund stehen. Das ist aber seit langem schon nicht mehr so.

 

Chemotherapie. Ich will nicht alle Nachteile und Nebenwirkungen, wie Spätwirkungen aufzählen, darüber gibt es Bücher und Beipackzettel. Sofern man sie zu lesen bekommt. Nur die ärgsten sollen genannt sein. Vor allem die Spätfolgen sind schlimm. Sie treten nach einigen Jahren oder sogar erst Jahrzehnten auf und deswegen sind v.a. junge Krebskranke davon irgendwann betroffen. Während der Zytostatikagaben können auftreten:

-Schädigung der Blutzellen, Schwächung der Abwehrkräfte, Anfälligkeit für Infekte -Entzündungen der Schleimhäute, Blutungsneigung  -Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit -Durchfälle, Verstopfung -Haarausfall -Hautschäden (selten)  -Müdigkeit und Erschöpfung (Fatique - zu wenig rote Blutkörperchen, weniger Sauerstofftransport...)  -Venenreizungen bis zum Venenverschluss durch Infusionen - Port schafft da Abhilfe  -mögliches Chemo-Brain, heißt, Beeinflussung der Hirnleistung, ist bisher kaum erforscht. Es gibt auch Patienten, die durch die Zytostatika sterben. Doch das wird verschwiegen... http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-32362278.html

Es heißt. Der Nutzen der Zytostatika soll die Risiken von Nebenwirkungen oder Langzeitschäden aufwiegen. Ob das immer zutrifft?

 

Nach der Chemo können auftreten: -Nervenstörungen (Neuropathien), z. B. Kribbeln, Taubheitsgefühl, Schmerzen in den Gliedmaßen - Herzmuskelschäden -Zweittumore, Leukämie (besonders bei Chemo- und Strahlentherapie kombiniert)  -Störungen der Fruchtbarkeit, frühere Wechseljahre möglich

Um Nebenwirkungen in den Griff zu bekommen, gibt es wiederum Medikamente verabreicht. Sinken die Leukozythen (weiße Blutkörperchen) im Blut enorm ab, gibt es auch schon Mal Antibiotika verschrieben - vorbeugend. Denn man ist infektgefährdet. Nebenwirkung der Antibiotika ist meist eine Zerstörung der Darmflora. Sinkt die Zahl der roten Blutkörperchen (BK) im Blut ab, kann es zum Fatique-Syndrom kommen - einer chronischen Erschöpfung, denn die roten BK transportieren u.a. Sauerstoff im Blut. Sind nur wenige im Blut, ist man u.a. sehr schlapp. Um Blutbestandteile wieder zu erhöhen, gibt es auch ab und an Wachstumsfaktoren (G-CSF, GM-CSF) verabreicht. Sie regen die Blutbildung im Rückenmark an, dass sich aus Stammzellen eben diese Zellen entwickeln. Durch diese Faktoren kann man Chemotherapien in höheren Dosen öder kürzeren Abstanden verabreichen. Jedoch sollten sie nur verabreicht werden, wenn es unbedingt notwendig ist, denn auch Krebszellen besitzen gewisse Wachstumsrezeptoren, wo diese Medikamente andocken könnten.... Es besteht die Gefahr, dass auch die Tumorzellen wieder wachsen.

 

Desweiteren gibt es zusätzlich Medikamente gegen die Übelkeit und das Erbrechen. Oft vorbeugend. Es gibt u.a. Serotonin-Rezeptor-Antagonisten. Die wirken gegen die Übelkeit und das Erbrechen vor allem am Tag der Chemo. Die Neurokinin-Rezeptor-Antagonisten wirken am Tag der Zytostatikagabe und auch an den Folgetagen. Bringen diese Medikamente nicht die Wirkung, können auch Dopaminantagonisten, Benzodiazepine, Neuroleptika, Antihistaminika und Cannabinoide eingesetzt werden. Nebenwirkungen einiger Medis sind z.B. Kopfschmerzen, Krämpfe oder auch Durchfall.

 

Bestrahlung: Sie soll übriggebliebene Krebszellen - meist im OP-Gebiet - zerstören. Doch sie manipuliert auch gesunde Zell-DNA. Nebenwirkungen unter anderem Verbrennungen der Haut und Verletzung von Organen darunter, da der Strahl durch das Gewebe hindurchgeht. Möglich sind Herzprobleme oder eben auch Abflussprobleme der Lymphe. Schlimmer noch sind Zweitkrebse/Rezidive. Da meist ein großes Areal bestrahlt wird, ist auch mit Strahlungsfolgen zu rechnen - wie Krebs.

 

Die Operation, so klein wie möglich gehalten, ist wohl noch die einzige, akzeptierbare Methode. Nebenwirkung u.a. Schwächung der körperlichen Abwehr durch große Eingriffe. Erneutes Krebswachstum, weil der Körper gewisse Reparaturmechanismen - Zellneubildungen - in Gang setzt, um die Wunden zu heilen. Jedoch könnten auch Krebszellen erneut wachsen!

 

AHT - Antihormontherapie Nebenwirkung: Wechseljahresbeschwerden wie Schweißausbrüche, Hitzewellen, Depressionen und Herzrasen bei Frauen. Bei Männern Impotenz, Verfraulichung. Und auch schlimm: Schlafstörungen! Außerdem kann Krebs in der Gebärmutter entstehen, wenn man sie zu lang nimmt. Setzt man die Hormone irgendwann ab, kann auch der Tumor wieder zu wachsen beginnen. Kann!

 

"Der Biotechnologie ist es gelungen, spezielle Gruppen von Antikörpern im Labor herzustellen und sie als Medikament zu verarbeiten. Diese Antikörper können die Rezeptoren, auf denen die Krebszellen andocken, so blockieren, dass ihre Zellteilung verringert und damit das Wachstum eines Tumors gebremst wird. Der dafür zuständige Antikörper heißt Trastuzumab." (bei Her2 positiv eingesetzt) Hier können sie mehr darüber erfahren. http://www.hoffnung-bei-krebs.com/Antikoerper_Therapie_bei_Krebs.html Nebenwirkungen können verheerend sein. 

"Der Ausgang der im Londoner Northwick Park Hospital durchgeführten Testreihe glich einer Katastrophe. Bereits nach wenigen Minuten schwollen den Probanden Hälse und Köpfe an, Nieren und Leber versagten, so dass sie auf die Intensivstation verlegt werden mussten. Ein Patient litt unter Gedächtnisverlust, einem Mann mussten die schwarz angelaufenen Finger und Zehen amputiert werden. Mindestens zwei der ehemaligen Versuchspersonen leiden heute an Folgeschäden wie Lymphdrüsenkrebs, Konzentrationsstörungen und Autoimmunleiden." http://www.yamedo.de/blog/antikoerpertherapie/

in Arbeit

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© Ramona Uhlisch