Ohne Chemo geht es auch
Ohne Chemo geht es auch

Mineralien in Pflanzen

Die Wochenzeitung "Die Welt am Sonntag" (Die Welt, Nr. 34, S. 26, vom 24.08.1997) berichtete von einem dramatischen Mineralienrückgang in Obst und Gemüse. Ein beauftragtes Lebensmittellabor stellte in einer zehnjährigen Vergleichsstudie einen Rückgang um bis zu 93 % fest. Zum Beispiel war in der Stangenbohne das Element Natrium nicht mehr nachweisbar. Die Wasserkresse hatte einen 93 Prozent geringeren Kupfergehalt und die Steckrübe beinhaltete 71 Prozent weniger Eisen. Insgesamt ist der Mineralienrückgang mit durchschnittlich 53,1Prozent sehr hoch.

Von 1985 bis 1996 sanken die Werte bei Kalzium und Magnesium von auf…

                                      1985     1996

Brokkoli         Ca                103       33                -68%

                     Mg                27        18                -25

Bohnen          Ca                56        34                -38

                     Mg                28        22                -15

Kartoffel        Ca                 14          4                 -70

Möhren          Ca                 37        31                -17

                     Mg                 21        9                 -57

Spinat            Mg                 62       19                -68

Banane          Ca                  8          7                -12

                     Mg                 31        27                -13

Erdbeere        Ca                 21        18                -92

                     Mg                 12        13               +0,8

Diese Messungen wurden vor fast 20 Jahren vorgenommen. Bis heute wird sich die Lage noch verschärft haben. Die Monokulturen in der Landwirtschaft und v.a. auch die einseitige Düngung mit zu wenigen Spurenelementen und Mineralien führt zu diesem Dilemma. Würde man sich allein von konventionell angebautem Obst und Gemüse ernähren wollen, müsste man wohl oder übel einen 10 kg Korb davon zu sich nehmen, um halbwegs den Bedarf des Körpers an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien zu decken. http://www.welt.de/print-wams/article610227/Obst-und-Gemuese-verlieren-an-Qualitaet.html

Magnesium (Mg) ist ein essentieller Mineralstoff (300-350 mg empfohlen) – muss mit der Nahrung aufgenommen werden. Zu wenig Mg ruft u.a. Störungen des Immunsystems hervor. Außerdem ist es wichtig für den Energie-Stoffwechsel, gesunde Zähne und Knochen, die Umwandlung von Zucker in Energie und die Muskelkontraktion. Wer unter Strews steht, benötigt mehr Mg.

Magnesium ist enthalten u.a. ein Bestandteil des Blattfarbstoffs Chlorophyll und ist in grünen Pflanzenteilen in Mengen vorhanden. Außerdem findet man es in manchen Mineralwässern, Vollkornbrot, – nudeln, grünem Gemüse, Schwarzwurzeln, Obst, Fisch und Soja, Bananen, Leinsamen u.v.m.

 

Natriummangel besteht fast immer bei Krebs. Es ist u.a wichtig für den Wasserhaushalt im Körper und die Nerven- und Muskelfunktionen.

 

Eisen (Fe) ist wichtig für die Blutbildung (rote BK), die Enzymtätigkeit, den Hormonstoffwechsel, die Abwehrkräfte, die Herzfunktion und den Sauerstoff - und Kohlenstofftransport im Blut. Krebs lebt u.a. von Sauerstoffmangel in den Zellen. Es ist u.a. enthalten in Austern, Hirse, Sojamehl, Linsen, weiße Bohnen, Nüssen, Fleisch, Leber, Kürbiskernen, Spirulina. Ein Eisenmangel zeigt sich u.a. durch Hautblässe; rauhe Haut, brüchiges Haar, man ist schnell müde, appetitlos. Auch die Wärmeregulation im Körper ist gestört. Man hat Kopfweh, ist nervös, reizbar, wetterfühlig. Ein Mangel kann hervorgerufen werden durch blutige Magengeschwüre, Darmkrebs, Nierenerkrankungen, Schwermetallvergiftungen. Weitere Anzeichen für ein Ungleichgewicht sind Rillen in Fingernägeln, löffelgeformte Nägel, Mundwinkeleinrisse, Zungen- und Speiseröhrenentzündung, Infektanfälligkeit, Muskelkater... Wichtige Aufgaben des Eisens sind: Sauerstofftransport als Bestandteil des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin); Energiegewinnung in den Mitochondrien (den „Kraftwerken“ der Zellen); Sauerstoffspeicher in den Muskeln (Myoglobin); Immunabwehr und Produktion von Hormonen und Transmitterstoffen. http://www.medhost.de/gesundheit-lexikon/eisenmangel.html

 

Kalium unterstützt das Natrium bei der Regulierung des Wasserhaushalt im Körper, für die Energiegewinnung, den Abbau von Schadstoffen, den Proteinstoffwechsel, den Säure -Basen-Haushalt und das Herz-Kreislaufsystem. Außerdem ist es wichtig für die Funktionsfähigkeit der Zellen und auch die Übertragung von Muskel - und Nervenreizen. http://www.netdoktor.de/Diagnostik+Behandlungen/Laborwerte/Kalium-1423.html

Es ist enthalten in: Trockenobst; Obstsorten: Aprikose, Avocado, Banane, Hagebutten, Holunder, Honigmelone, Johannisbeere schwarz bzw. weiß, Kiwi, Passionsfrucht, Nektarine; Gemüsesorten: Artischocke, Avocado, Bambussprossen, Blumenkohl, Broccoli, Endivie, Feldsalat, Fenchel, Grünkohl, Kartoffeln, Kohlrabi, Löwenzahn, Pastinake, Petersilienwurzel, Rettich, Sellerie, Spinat, Süßkartoffel; Hülsenfrüchte, Sojamehl; Pilze; Nüsse, Samen, Kastanien; Kakao und Schokolade

 

Kalzium; Studien haben gezeigt, dass natürliches Kalzium einem übermäßigen Zellwachstum entgegenwirkt. Es ist außerdem wichtig für Knochen und Zähne, einen gesunden Schlaf, die Blutgerinnung und das Nervensystem, wie auch den Herzschlag und die Erregungsleitung in Nerven- und Muskelfasern.

Enthalten in: Milchprodukten, Gemüse: Braunalgen, Grünkohl, Rukola, Chinakohl, Fenchel,Kresse, Brokkoli; rote Bete, Sauerkraut, Feigen, Bananen, Sesam, Amaranth, Sonnenblumenkerne, Scholle, Hering, Vollkornbrot, Mineralwasser, Eier….

 

 

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© Ramona Uhlisch