Ohne Chemo geht es auch
Ohne Chemo geht es auch

Knubbel in der Achsel

 

Heute einmal wieder etwas Neues von mir und meiner Gesundheit.

Oktober 2016

 

Wie bereits am Ende meines Buches geschrieben, bin auch ich nicht gefeit, erneut krank zu werden, ob es nun ein erneuter Krebsbefall sein sollte oder sonst etwas. Und ich schrieb auch, dass ich bei einem erneuten Befall wieder so handeln würde. Die Schulmedizin meiden - so gut es eben geht.

 

Nach schuldmedizinischem Denken wäre ich bereits, wenn der Tumor weg ist, aber spätestens nach 5 Jahren, geheilt gewesen. Aber das ist Augenwischerei. Man ist NICHT geheilt - außer man hatte nur eine Krebsvorstufe. Krebs ist keine Krankheit, die durch Symptom-Entfernung geheilt werden kann. Wer mein Buch gelesen hat, weiß das. Die Schulmedizin betreibt Symptombehandlung. Der Körper und dessen Organe werden in Fachrichtungen eingeteilt und zu jenen Abschnittsärzten wird man dann weitergeleitet. Alle schön spezialisiert und vom gesamten biologischen Ablauf und Zusammenhängen im Körper kaum noch angetan. Einer bestrahlt, der Andere flößt einem Gifte ein, der Nächste entfernt manchmal ganze Körperteile oder Organe - anstatt auch einmal nach Ursachen zu suchen und diese abzustellen.

 

Wie sieht es mit unserer Umwelt aus? Ja, sie hat immer mehr zu leiden und wir alle mit ihr. Immer mehr Strahlenfrequenzen, Chemikalien und sehr viel Dreck von oben herab, ob durch Geoengineering oder Flugzeugabgase – belasten unsere Körperzellen. Durch all den Dreck durch Sprühen, Feldfrüchte spritzen und Verschmutzung sind die guten Bio-Waren und auch die Wildkräuter LEIDER ebenso mit Giften belastet. Unser Körper lebt fast nur noch im Stress, ob physisch oder psychisch.

Völlig gesund und autark zu leben wird immer unmöglicher.

 

Was mich betrifft, sollte ich mein Gebiss eigentlich sanieren lassen, weil zu viele Metalle und Gifte darin verarbeitet wurden. Aber ohne Moos nix los. Und ohne Zähne gleich gar nicht. ;-)Ich denke, dass sich das Symptom (Tumor) deswegen so hartnäckig gehalten hat und evtl. noch immer hält....

Und dann habe ich mich mal wieder mit Dingen belastet, die ich sowieso nicht ändern kann. Politik.

Was das Essen betrifft, habe ich mich doch wieder etwas gehen lassen. Es ist nicht einfach, normal zu kochen (zwar auch gesünder mit viel Gemüse und guten Zutaten), aber selber nur in Askese zu leben. Da gehört schon Charakterstärke dazu, die ich über Jahre auch hatte. Aber irgendwann begann ich dann doch zu sündigen, zwar alles Bio, aber naja. Es ist auch nicht alles gesund...vor allem Zucker nicht.

   

Vieles schädigt und belastet meinen vorgeschädigten und auf Krebs zu entwickeln spezialisierten Organismus. Ja. Ich habe wohl zu viele Zellen einer bestimmten Art, die das Krebswachstum anregen. Regulatorische T-Lymphozyten odert-regs. Sie blockieren die Immun-Strategien des Körpers gegen den Krebs.
Alle Organismen auf diesem Planeten werden geschädigt, denn keiner kann all dem mehr entgehen. Aber nicht jeder Körper entwickelt gleich Gewächse wie ich … In denen sich womöglich all die Gifte ablagern.

 

Ich habe kein Ventil mehr, da ich keine Regelblutung mehr habe, womit durch das Abstoßen alten Gewebes und Blutes doch einiges raus transportiert werden konnte. Andere Menschen bekommen Abszesse, die dann als Ventil dienen. Das nur so nebenbei…

 

Nun gut. Schluss mit dem Palavern. ;-) Ich sollte endlich auf den Punkt kommen.

 

Mir geht es gut, im November 2016 waren die 6 Jahre herum, die ich seit der Krebsdiagnose lebe – gut lebe, muss ich sagen. Ich fühl mich fit, bis ----- auf den BOLLEN, der mir Mitte 2016  in der Achsel zu wachsen begann.

Den Knubbel spürte ich zum ersten Mal nach einem Zeckenbiss in der Achsel. Aber auch nach einer Schulter-Oberarmzerrung im April hatte ich bereits Probleme, Schmerzen im Oberarm und den Sehnen. Anfänglich war es nur ein Lymphknoten, der etwas größer wurde, gleich der am Brustmuskel.

Da ich all das auf das Schulterproblem schob, kümmerte ich mich nicht groß um die Achsel. Bis dann das Ding schon 3 cm groß war. Ich ergriff einige Maßnahmen, Kolloidales Silber und auch Propolis wegen möglicher Bakterien. Stärker entgiften, wieder gesünder essen und auch Natron, um basischer zu werden (auch Hochdosis), Vitamin C,D usw.

Half alles nix. Oder half es doch und hat bisher Schlimmeres verhindert!!!! DAs denke ich eher.

Nach einiger Zeit war das Ding faustgroß, nach dem Urlaub im September füllte es die gesamte Achselhöhle aus. Erst nach dem Urlaub nahm ich wahr, dass mein Oberarm bis hin zum Ellenbogen etwas angeschwollen war. Und da machte es KLICK.

Schon vor dem Urlaub hatte ich eine Verdickung hinten am Rücken festgestellt, in der gewiss „Wasser“ drin war, das nicht mehr ablaufen konnte, wegen der Bollen in der Achsel. Tja, dann der dicke Arm, das kribbeln und Ziehen. Mir fiel es wie Schuppen von den Augen. Ein Lymphödem…. Und das, ohne in der Achsel operiert worden zu sein. Super. :-(

 

Warum gehe ich nicht zum Arzt und lasse mich therapieren? Ja, was soll ein Arzt machen? Heutzutage gerät man sofort in die Mühlen der Diagnostik, fährt von Biopsie zu Szintigraphie etc. Jeder weiß, dass Biopsien zum Austreuen von Krebszellen beitragen können, weil man – sofern es Krebs ist – in ein Wespennest sticht.

Und auch ein normales Geschwür könnte, in der Größe – ohne Schäden am umliegenden Gewebe zu verursachen – kaum entfernt werden.

Warum also zum Arzt?? Um das zu erfahren, was ich jetzt schon weiß?

Außerdem sehen die Schulmediziner gleich wieder Krebs - ein Rezidiv, wenn man schon einmal Krebs hatte.

 

Also wieder ein Selbstversuch? Ja.

 

Ich lasse erst einmal die meist negative Prognosen schwingenden Doktoren außen vor und versuch mein Glück – allein. Ratgeber wie Herrn Weber habe ich. Außerdem habe ich einen guten Hausarzt. Gelesen habe ich einiges und versuche es nun erst einmal mit Fasten. Wenn nichts hilft, Fasten hilft gewiss, denn der Körper kann endlich entgiften und bekommt die Möglichkeit, sich selbst zu heilen, wenn er keine Nahrung verdauen muss.

Was dieser BOLLE ist, weiß ich nicht!! Ist es Krebs? Keine Ahnung. Interessiert mich auch nicht wirklich.  Ich denke an was Anderes, weil es viel zu schnell gewachsen ist. Man muss nicht immer das Schlimmste annehmen. Es muss nur kleiner werden, weil die Geschwulst doch einiges in der Achsel abzudrücken scheint.

 

Motto: Was von allein kommt, geht auch wieder.

 

Fasten    Fastentage = 14; vom 19.10.-2.11.16

Es gibt viele Arten zu fasten. Ich habe mir Erdfasten nach Franz Konz herausgesucht. Im Großen Gesundheits-Konz kann man alles darüber nachlesen!

Ich mag mich nicht mit Bullrichsalz o.ä. vollsaufen, um den Darm leerzubekommen. Ist alles ungesund.

Das geht einfacher mit Kassiasscheiben (wenn man sie hat) und Heilerde (Tonerde). Ich nahm Pflaumenmus. Selbstgemachten ohne Zucker und das funktionierte auch. Nach zwei Tagen Vorfasten war das Gröbste raus und ich legte los.

Nichts essen, nur Wasser trinken (ich habe Osmosewasser mit etwas Natron angereichert, weil es sonst sauer ist) zum Trinken. Am Morgen gab es dazu noch einen TL Heilerde. Ich machte es ins Wasser und trank es. Aber eigentlich soll man man Kügelchen daraus rollen und die dann schlucken.

 

Nur Wasser trinken und dann am Abend für meinen Mann kochen. Und Lebensmittel einkaufen… Das war/ist nicht einfach, das könnt Ihr mir glauben. Aber irgendwann genoss ich den Geruch des Essens und wurde so „satt“. ;-) Dem Wasser gab ich später ab und an ein paar Tropfen Zitrone bei. Außerdem kaue ich Kaugummi aus dem Bioladen, ohne Zucker und Zusatzstoffe, um den Zähnen etwas anzubieten, damit diese sich nicht lockern.

Die ersten drei Tage durchzuhalten war wohl am schwersten. Ich hatte z.B. am ersten Tag mächtiges Kopfweh und dachte schon, dass, wenn es so weiter gehen würde, ich niemals durchhalten würde. Aber am nächsten Tag waren die wieder weg und es ging mir recht gut. Ein paar leichte Einläufe mit einem Klistierball halfen dabei, den Darm restlos zu leeren.

 

Eigentlich hätte ich schon während meiner Krebserkrankung 2010 fasten sollen und auch wollen. Doch ich hatte Schiss, weil ich nur ein Hemd bin und ich wollte nicht noch dürrer werden. Nun habe ich es angepackt und wog am 02.11.16 gerade mal noch 51,5 kg bei einem Meter siebzig Größe. Ich kann mich nun hinter einem Besenstiel verstecken. ;-)

Das tägliche leichte sportliche Programm lässt die Muskeln nicht allzu sehr schrumpfen. So geht nur das Fett flöten, das ich seit vierzig Jahren mit mir rumgeschleppt habe. Und ich sehe aus wie eine alte Runkelrübe. Macht wohl das Alter, das die Haut sich nicht mehr so zusammenzieht.

Gifte werden dadurch gewiss auch genügend abgebaut und ich hoffe, dass die sich nicht erneut irgendwo ansammeln. Irgendwie bin ich prädestiniert dafür, solche Geschwüre zu bilden. Gifte trage ich genug in mir und werde die wohl auch nie herausbekommen, weil ich mir all diese Therapien und Behandlungen nicht leisten kann und teilweise auch nicht will. Ich habe schon genug Geld für die Krankheit ausgeben müssen. Eigentlich wäre die Krankenkasse mal dran, aber davon kann man nur träumen, wenn man keine Schulmedizin will!!!

 

 

 

 

 

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© Ramona Uhlisch