Ohne Chemo geht es auch
Ohne Chemo geht es auch

Ernährung bei Krebs - ein sehr wichtiger Aspekt

 

„Jede Krankheit ist direkt auf einen Mineralstoffmangel zurückzuführen.Prof. Dr. Linus Pauling, Chemiker (1901-1994)

 

Nun komme ich zur Ernährung. Gerade bei Krebs sollte man sich sehr gesund ernähren. Es kommt zwar darauf an, welch Krebsart einen bewohnt, aber um ihm die Lebensgrundlage zu nehmen, muss man ihm gewisse Nahrung verwehren. Und das geht am besten, indem man ihm keine Kohlenhydrate mehr zukommen lässt. Auch tierisches Eiweiß sollte man einschränken.

Franz Konz, der 2013 in hohem Alter leider verstorben ist, war der "Erfinder" der Urkost. Er selbst hatte in den besten Jahren einen Magenkrebs. Doch er hungerte ihn aus, fastete sehr lang und lebte fortan sehr gesund. Ich denke, dass gerade bei Magen - und Darmkrebs die Ernährung eine sehr große Rolle spielt. Ich las 2010 sein Buch. Und das öffnete mir im Bezug auf meine Gesundheit, Ernährung, aber auch im Bezug auf das Gesundheitswesen die Augen. Wer das Buch "Der große Gesundheitskonz" mit seinen über 1400 Seiten wirklich gelesen hat, ist geleutert und versucht fortan, sich gesund zu erhalten und den meisten Ärzten so gut es geht aus dem Weg zu gehen.

 

Ich begann im März 2010 das Buch zu lesen und stellte da bereits meine Ernährung um. Da ich ein Refluxproblem hatte, trank ich drei Mal am Tag Heilerde. Das Problem verschwand recht schnell. Die Heilerde trinke ich noch heute, aber nicht mehr so viel davon.

Nun begann das Schwerste. Selbst verzichten, aber für die Familie weiterhin kochen. Ich konnte ihnen ja meinen Spleen nicht aufdrücken. Jeder muss von Selbst wissen, wann und ob er sich anders ernähren sollte. So lang das nicht im Kopf ist, braucht man gar nicht zu beginnen. Bei mir war es im Kopf. Ich wollte wieder fit sein, hoffte auf Gesundheit. Ich verzichtete auf Zucker, alle zuckehaltigen Speisen. Ach, ich höre auf aufzuzählen worauf ich verzichtete, denn das würde ewig dauern.

Was aß ich noch? Gemüse, Obst, Nüsse, Leinsamen, Wildkräuter, Trockenfrüchte und gute Öle. Natürlich auch Salat. Ab und an mal Fisch, ein Ei oder auch Geflügel. Alles Bio-Qualität. Zu trinken gibt es seit dem Wasser oder Tee. Ich verlor an Gewicht und wiege auch jetzt - mit 54 Jahren, bei 1,70 m größe nur 59 Kilogramm. Und natürlich ging es mir sehr gut. - Bis zur Krebsdiagnose.

Ich weiß, so was ist kaum durchzuhalten, wenn man keinen Grund hat so gesund zu leben. Doch bei Krebs kann es hilfreich sein. Da man aber auf Kohlenhydrate verzichten sollte, und auch Obst sehr viele davon in Form von Fruchtzucker enthält, muss man auch da vorsichtig sein. Es ist schwer, die richtige Ernährung für sich zu finden, zumal die meisten Schulmediziner noch der Meinung sind, dass die Ernährung nicht so wichtig sei. Und die meisten Patienten glauben das sehr gern, denn wer will schon auf gutes Essen verzichten, wenn er den möglichen Tod vor den Augen hat? Zum Glück denkt man langsam um. Die Ernährung rückt mehr in den Vordergrund.

 

Es gibt einige Diäten, die man bei Krebs anwenden kann. Hier nur drei davon.

http://www.oel-eiweiss-kost.de/_oel_eiweiss_kost/oekost_rezepte_muesli.htm   http://www.johannescoy.de/therapie.php?site=therapie&case=bestand                           http://www.breuss-kur.de/

 

Natürlich werden Krebsdiäten schlecht geredet, für unwirksam erklärt und sogar für gefährlich. Ich kann nur sagen, dass ich persönlich damit gut gefahren bin. Wer weiß, ob ich noch leben würde, wenn ich mich weiterhin mit Kuchen, Nudeln, Reis, Eis, Süßigkeiten vollgestopft hätte. Überlegen Sie mal. Krebszellen verstoffwechseln Zucker. Zirkuliert keiner, oder nur wenig im Blut, gibt es nichts zu futtern. Man kann sie auf deutsch gesagt aushungern. Muss aber auch den Mut haben, die Verantwortung für sein TUN zu übernehmen. Hinterher kann man nämlich keinen Anderen verantwortlich machen, sollte etwas schief gehen. Doch wer wirklich will, an das glaubt was er tut, der schafft es auch.

Mittlerweile "sündige" ich ab und an etwas, vor allem, wenn wir Familienfeiern haben. Es bleibt jedoch in Maßen. So wie früher, 5 Stück Kuchen verdrücken, das kommt nicht mehr in Frage.

 

Wildkräuter. Die kann jeder sammeln, und jeder kennt auch einige. Auf alle Fälle ist Löwenzahn jedem ein Begriff. Dieser ist sehr gesund, auch die Wurzel. Ist gut für die Leber. Aber bitte mindestens 100 m von Hauptstraßen entfernt suchen. Wegen der Abgase etc. Natürlich kann man gegen all das, was von oben herunterrieselt nichts tun, und man sollte sich deswegen auch keinen Kopf machen, denn so lang die Kräuter gesund aufwachsen, kann man sie auch essen. Sonst dürfte man ja gar nix mehr essen, das draußen unter freiem Himmel, auf Feldern wächst. Essbar und wohlschmeckend ist auch Spitzwegerich. Labkraut, egal ob Wiesen- oder Kletten-, schmeckt auch sehr gut. Ich esse auch den großen Wiesenknopf, die Blätter davon. Oder Schafgarbe, Klee, Frauenmantelkraut, Zinnkraut etc. Ach, eigentlich alles was schmeckt. Einfach kosten. Jeder hat seinen Geschmack. Die paar Giftpflanzen guckt man sich im Buch an, der Rest ist zum Kosten. Und ist gesund. Volle Pflanzen-Power. Seit zwei Jahren entsafte ich die Kräuter. Isst, besser gesagt, tinkt sich besser. ;-) http://www.vitality4life.de/oscar-neo-1000 Hier erstand ich meinen Entsafter. Etwas teurer, aber ein treuer Wegbegleiter, robust und zuverlässig. :-)

 

Löwenzahn im Frühjahr in der Blüte
Mein fast-täglicher Kräuterberg zum Selberessen
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© Ramona Uhlisch