Ohne Chemo geht es auch
Ohne Chemo geht es auch

Aus dem Buch von Julius Hackethal: Operation - ja oder nein

 

 

Julius Hackethal (1921-1997) – Patientenarzt, Chirurg, Wissenschaftler, Medizinlehrer mit eigener Weltanschauung: „Die Schulmedizin praktiziert Krankheits-Behandlung und auch –Vorbeugung in biologischer Verirrung weitgehend als Angriffskrieg, exerziert und geführt mit raffiniertester Technik und gefährlichsten Waffen. Exerzier – und Kriegsschauplatz ist der Mensch.“

 

Hier, in dieser Rubrik, möchte ich aus Julius Hackethals Buch: „Operation – Ja oder nein“ informieren und zum Teil auch zitieren. Alles, was kursiv und in Anführungsstrichen dargestellt ist, stammt aus dessen alleiniger Feder.

Der Rest ist meine Interpretation des Gelesenen, das ich gern weitergeben möchte. Ich finde, trotz dass das Buch 1980 erschien, seine Aussagen immer noch stimmen. Es hat sich seither wenig geändert, vor allem, was auch die konventionelle Therapie bei Brustkrebs (Krebs) betrifft, die Julius Hackethal schon damals nicht gut hieß. Er hat sich mit seinen Ansichten viele Gegner geschaffen. Doch ich möchte sein Andenken wahren. Er war ein Kämpfer. Seine Bücher kann ich jedem nur empfehlen. Nur wer sie alle gelesen hat, kann sein Tun und Handeln nachvollziehen.

Manche Medizinische Geräte und Diagnoseverfahren, auch Bezeichnungen gewisser Körperteile sind wohl "moderner" geworden oder neu hinzugekommen, aber eine Krebsheilung steht immer noch in den Sternen.

 

„Es ist schlicht und einfach wirklichkeitsfremd, die übliche Skepsis gegenüber menschlichen Schwächen über Bord zu werfen, wenn man einem Arzt gegenüber sitzt.“

 

Wie Recht er doch hat. Oder nicht? Ich stimme dem zu, denn auch ich habe, bevor es in meinem Hirn Klick machte gedacht, die konventionell arbeitenden Mediziner seien eine höhere Rasse und wüssten und könnten alles, auch Krankheiten wirklich heilen. Aber mit der Heilung haben die Meisten dieser Zunft es nicht so, denn:

Was bringt den Doktor um sein Brot? A-die Gesundheit, B-der Tod. Drum hält der Arzt auf dass er lebe, uns zwischen beiden in der Schwebe. (Eugen Roth, Deutscher Schriftsteller)

Es gibt aber auch viele gute Ärzte und Ausnahmen – wie Unfallchirurgen, Notärzte. Die tun wirklich nur ihr Bestes um den Patienten aus der Misere zu helfen.

 

„Ein guter Arzt beansprucht keinen Vertrauenskredit als Vorleistung. Er erwirbt sich das Vertrauen! Durch Geduld, Behutsamkeit, Fürsorglichkeit, technische Perfektion, Barmherzigkeit – und Liebe. Liebe zum hilfesuchenden Mitmenschen, Liebe zum Arztberuf mit seiner vornehmsten Verpflichtung zu helfen.“

 

Das Erscheinungsbild der Krebskrankheit gibt es schon lange. Bereits in einem ägyptischen Papyrus „Papyrus Edwin Schmidt“, hielt ein ägyptischer Arzt eine geschwulstige Brustdrüsenvergrößerung fest. Erst Galen (129-199 n. Chr.) kam dann auf den Namen Krebs für diese aggressive Wucherung. Galen wurde durch einen spezifischen Typ dieser Krankheit inspiriert. Jenem, bei dem aus einem Primärknoten Stränge auswachsen – entlang der Lymphbahnen (Lymphangiosis carcinomatosa).

Krebs heißt in Latein – cancer. Wie auch im Englischen.

Früher wurde diese Art Gewächse erst einmal nur beobachtet oder wurden behandelt wie alle entzündlichen und aus anderen Ursachen  entstandenen Verhärtungen und Geschwüre. Nur deutlich fortschreitendes Wachstum solcher Geschwüre wurde dann als Krebs bezeichnet. Blieben sie jedoch klein oder bildeten sich gar zurück, war das der Beweis gegen Krebs.

„…Mitte des 19. Jahrhunderts ein totaler Wandel in der Krebsdiagnostik eintrat. Fortan entschied nicht mehr die Verlaufskontrolle des Makrobildes, der Makrofilm, sondern das Mikro-Standfoto, die Momentaufnahme eines mikroskopisch kleinen Gewebsausschnittes über die Diagnose.“ Folgender Vergleich soll es deutlicher zeigen: „Die Momentaufnahme eines Autos vor einer Hauswand erlaubt keine Darstellung der Frage: Parkt das Auto oder rast es auf die Hauswand zu? Ist die Situation also gut – oder bösartig?“

 

So ein Mikrobild sollte deswegen niemals alleinig über die Diagnose Krebs entscheiden. Hilfsmittel wie das Elektronenmikroskop halfen und helfen eigentlich nur dabei, „die Unwissenheit über Krebs zweihunderttausendfach zu vergrößern. (M.L. Kothari u. L.A. Mathea: Ist Krebs eine Krankheit?)

Näheres über diese Themen beschreibt der Autor und Arzt J. Hackethal in seinen Büchern. Vor allem in Operation – ja oder nein, Keine Angst vor Krebs.

Hier noch ein Vergleich. Ich geb diesen mit meinen Worten wieder: Ein Geländefoto aus einigen Hundert Metern Höhe geschossen, soll ausgewertet werden. Menschenansammlungen sind darauf zu sehen. Doch kann der Auswerter zuverlässig erkennen, ob es sich bei den Menschen um den Ausflug eines Vereins oder um ein Treffen von Verbrechern handelt? Und selbst wenn man herausfinden sollte, dass es sich um Verbrecher handelt, kann man denen lang noch nicht nachweisen, ob sie auch etwas Böses vorhaben….oder sich artig verhalten.

Leider scheint es bis heut so, dass es „kein Kainsmal für Krebszellen gibt“. Das Aussehen von gutartigem und aggressivem Krebs kann sich unter dem Mikroskop gesehen, gleichen.

Dr. H.E. Schlitter, Vortrag Nov. 1978 (Biol. Medizin Heft 5, 1979)

Als körpereigenes Wachstumsprodukt können Krebszellen keine absolut spezifischen Merkmale besitzen. Ihr sogenannter Entdifferenzierungsstoffwechsel ist chronisch gesteigert. Er verhindert die Ausdifferenzierung und bedingt die chronische Teilungspotenz. Deshalb können Krebszellen auch keinen parasitären Organismus wie körperfremde Mikroorganismen darstellen. An dieser Tatsache muss jede auf die Krebszelle allein ausgerichtete Therapie scheitern. Andererseits bedingt die Chemo-Therapie sowie die Strahlen-Therapie und Hormon-Therapie gesetzmäßig eine Mesenchym-Beeinflussung (=Zwischengewebsbeeinflussung). Deshalb kann eine konservative auf Vernichtung von Krebszellen ausgerichtete aggressive Krebstherapie in ihrem Wesen nicht biologisch sein.“

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© Ramona Uhlisch