Ohne Chemo geht es auch
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Progesteron - bemerkenswertes Hormon

 

Progsteron ist ein wichtiges Hormon im Körper. Es schützt das Brustgewebe vor Knötchenbildung und die Gebärmutter vor Krebs. Außerdem wirkt es auf natürliche Weise harntreibend. Natürliches, also körpereigenes Progesteron fördert den Knochenaufbau, reguliert den Blutzuckerspiegel und ebenso die Blutgerinnung! Es spielt ebenso eine Rolle bei der Verwertung von Fetten. Es wirkt antidepressiv und soll vor Brustkrebs schützen.

Progesteron wurde in den letzten Jahrzehnten vernachlässigt, besser gesagt ignoriert.

Aber es gibt noch etliche Stimmen, die gegen eine Progesterongabe sind, weil sie annehmen, dass auch die natürlichen Progesterone, die ja auch nur im Labor hergestellt würden, Nebenwirkungen hätten. Möglich ist das. Man muss halt abwägen, was man will.
Auch bei meinem Hormontest, den die Gynäkologin auf meine Anfrage hin Anfang 2011 aus dem Blut (gebundene Hormone) erstellen ließ, wurden nur Östrogen, FSH und LH berücksichtigt. FSH war mit 102mU/ml viel zu hoch. Östradiol war zu niedrig, was gut für mich ist. Es lag bei 14 pg/ml, also Postmenopause! Der LH-Spiegel ist ebenso postmenopausal mit 52 mU/ml. Der LH-FSH-Quotient lag bei 0,5. Zu niedrig.

 

Damals wusste ich auch nichts über Hormone und deren wirkliche Bedeutung. Meine Hormonpillen Femoston wurden mir ohne vorherige Testung auf Hormonstatus verschrieben. Eigentlich unverantwortlich, denn jeder Mensch ist doch individuell!! Außerdem scheinen manche Ärzte zu glauben, dass die Gestagene in den Pillen das Selbe wie natürliches Progesteron seien. Stimmt leider nicht. Estradiol war mit 1 mg vertreten, Dydrogesteron mit 10 mg pro Pilleken. Kein Wunder, wenn die Hormonrezeptoren sich mit den künstlichen Hormonen vollgestopft haben!

 

Das natürliche Progesteron (P.) wird, wie auch die Gestagene, im Labor hergestellt bzw. aufbereitet und in körpereigenes P. umgewandelt. Dann noch mikronisiert. Die Moleküle können durch die Mikronisierung nur kleine Zellverbände bilden und werden dadurch besser vom Körper aufgenommen. Dieses P. hat dieselbe chemische Beschaffenheit wie das Körpereigene. Es wird aus Saponinen – pflanzlichen Substanzen z.B. aus den Diosgeninen der mexikanischen Yamswurzel – hergestellt.

Gestagene sind in ihrer Molekularstruktur verändert worden und sind dem natürlichen Progesteron nur noch ähnlich. So können die Nebenwirkungen wie Brustkrebs entstehen.

Auf dieser Webseite las ich folgendes:

http://www.metabolic-typing.at/progesteron2.htmllas

Zitat: „Alle Zellen mit Ausnahme der Gehirn- und Muskelzellen teilen sich ständig. Die Gene, welche dieses Zellwachstum steuern, sind p53 und bc12. Wenn das Gen bc12 dominiert, werden aus normalen Zellen Krebszellen. Wenn das Gen p53 dominiert, geschieht das Gegenteil und das Zellwachstum wird kontrolliert und Krebs wird nicht auftreten. Und jetzt dürfen sie raten, was die Forschungen zeigen? Estradiol schaltet das Krebsgen bc12 ein und Progesteron schaltet das Antikrebs-Gen p53 ein! Brustkrebszellen vermehren sich nicht mehr, wenn die Frau Progesteron nimmt. Und Progesteron wirkt auch beim Eierstock- und Gebärmutterkrebs und auch beim kleinzelligen Lungenkarzinom – welches normalerweise kaum zu behandeln ist und eine sehr schlechte Prognose hat. Es gibt auch Hinweise, dass der Haarausfall bei Männern dadurch gestoppt werden kann. Daher mein Rat an alle Männer, die ihren Haarausfall stoppen wollen, rasch damit zu beginnen.“ Zitat Ende

Schon interessant, oder?

 

Progesteronmangel? Ja oder nein.

Ich ließ Ende August 2013 einen Hormonstatus machen, den ich wie üblich selbst finanzieren muss. Jedenfalls wurden die ungebundenen Hormone: Progesteron, Östradiol (Ö.), Östriol, Testosteron, DHEA und Cortisol im Speichel getestet - am Morgen. Das Ergebinis war ungewöhnlich. Ich hatte auf einen Progesteronmangel getippt. Doch dieser Wert lag für mich als Postmenopausierende bei 87 pg/ml. 10 bis 50 sind Normalwerte. Komisch. Ich überlegte und kam auf die Idee, dass ich ja mit denWildpflanzen, die ich täglich inform von Saft zu mir nehme, Phyto-Hormone zu mir nehme. Neben Östrogen ähnlichen Stoffen auch Progesteron ähnliche. P. ähnliche sind beispielsweise in Schafgarbe enthalten, aber auch im Frauenmantel. Beide Pflanzen suche und entsafte ich fast täglich. Zwar nicht in Massen, aber etwa 200 g Pflanzen, darunter auch Löwenzahn mit Wurzel, Spitzwegerich, Großer Wiesenknopf, Gänsefingerkraut u.a., je nach Angebot.

 

Dass der Ö-Spiegel auch im Keller war, wusste ich vom ersten Hormontest bei der Gyn. Deswegen auch die Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewellen und Schweißausbrüchen. Der gemessene Wert beträgt gerade Mal 0,4 pg/ml. Er kann aber bis 3,2 pg/ml bei Postmenopause normal sein. Der DHEA-Wert liegt ebenso in der unteren Ebene wie Ö. Der Normalwert liegt bei 90 bis 460 pg/ml. Ich habe 34 pg/ml in der Spucke gehabt. Auch Testosteron (T) ist kaum noch in mir drin. Mit 2,7 pg/ml liege ich unter dem Normalwert von 5-49 pg/ml.

Positiv daran ist, dass ich nicht unter solch Veränderungen des Körpers leide wie manche Frauen. Beispielsweise Bartwuchs oder Haarausfall, was auf zu viel T. hindeuten kann.

Eine Ö. Dominanz kann auch große Probleme bringen, besonders in der Gebärmutter (Myome). Sie kann einem ebenso Brustkrebs bescheren. Eine Östrogen- Dominanz ist auch immer ein Progesteronmangel!!

 

Ein DHEA Mangel, wie bei mir der Fall, kann zur Folge haben, dass der Körper nur unter erschwerten Bedingungen Hormone wie u.a. Cortisol, Testosteron und auch Ö. produzieren kann, was die Leistungsfähigkeit, aber vor allem das Immunsystem schwächen kann. Das wiederum kann auch zur Krebsentstehung beitragen. Mein Cortisolspiegel liegt übrigens auch im unteren Bereich. Von 1800 bis 14500 pg/ml ist der Referenzbereich. Ich liege bei 4252 pg/ml.

Meiner Meinung nach müssten die Krankenkassen solche wichtigen Tests übernehmen. Dass Hormone eine große Rolle im Körper spielen ist mittlerweile bekannt. Und so große Hormonschwankungen können krank machen. Hormone nehmen u.a. Einfluss auf den Fett - und Zuckerstoffwechsel, die Schilddrüse, die Gehirnfunktion.

 

Ebenso müsste es zur Pflicht werden, vor jedem Verschreiben jeglicher synthetischer Hormone wie der Pille, einen Hormonstatus zu erstellen!!!

 

So könnte besser dosiert werden.

http://www.hormonselbsthilfe.de/themen/verhuetung/thema-verhuetung.html

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© Ramona Uhlisch